[B] Mehr Diskussion um die 18 Uhr Demo

Hier ein weiterer Beitrag zur Diskussion um die 18 Uhr Demo. Da der Text schon länger fertig ist, wiederholen sich ein paar Punkte des vor wenigen Tagen erschienenen Textes „Betreffend 1. MⒶi“. Wir befürworten dessen Inhalte größtenteils, die Debatte voll und ganz und sehen auch einen starken Rückhalt der hier dargelegten Ideen. Die Auseinandersetzung sollte über der Gürtellinie bleiben und gehört nicht in die Kommentarspalte! Falls irgendwelche Idioten oder Bullen mitdiskutieren wollen, dann sollen sie wenigsten genötigt werden, sich mal ein paar Stündchen hinzusetzen, eine fundierter Kritik zu entwerfen und einen richtigen Text zu schreiben. Kurz-Kommentare empfehlen wir zu ignorieren.

Das Jahr 2013 hat in Berlin mit viel Bewegung und Aktionen gegen die kapitalistische Stadtverwertung sowie gegen die ausufernden Interventionen des Staates in unser Leben begonnen. Die Proteste gegen Zwangsräumungen haben die Wirkungsweise der staatlich erzwungenen Umstrukturierung unseres Lebensraumes sabotiert, indem sich direkt Betroffene und Solidarische gemeinsam den Vollstreckern der Regierenden und Vermögenden entgegengestellt haben. Außerdem haben die Aktionen gegen den jährlich in Berlin tagenden Polizeikongress eine Unversöhnlichkeit zahlreicher Menschen mit denjenigen ausgedrückt, die in Stellung gegen unsere Bestrebungen der Befreiung gehen. (mehr…)

[B] Betreffend 1. MⒶi

Durch dieses kurze Schreiben möchten wir auf einige Punkte eingehen, die unsere Kritik innerhalb der letzten Jahre an der Organisierung des 1. Mais verstärkt haben. Wir nehmen den 1. Mai als einen der vielen Tage des Kampfes und der Austragung unserer unversöhnlichen Ablehnung der gegenwärtige Verhältnisse war.

Es ist kein Tag an dem die für viele beliebte Label-Politik betrieben werden muss. Seit mehreren Jahren wird der erste Mai allerdings zunehmend von vielen Gruppen dazu benutzt, um Werbung für sich zu machen und zu zeigen, dass es sie überhaupt noch gibt. Die Demonstration hat sich aus einem Moment der inhaltlichen und praktischen Konfrontation mit dem Staat und seinen Schergen zu einem riesiges Spektakel gewandelt. Hauptsache es gibt noch einen großen Truck der diesen Charakter verstärken soll, durch seine Anwesenheit aber andere Optionen einschränkt, denn man könnte ja durch gewisse Aktionen den Truck in Gefahr bringen. (mehr…)